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Das bin ich heute. Naja, vorne habe ich inzwischen ein paar Härchen gelassen. Aber es geht noch. Wenn ich vorne etwas nach ganz vorne kämme, sieht man den vorderen Luftlandeplatz nicht so. -Nun ja, man wird ja nicht jünger!
Aber innerlich habe ich wie früher noch immer den Schalk in mir. Ich lache heute wieder viel und gerne. Auch über mich selbst.
Nun, wie man sehen kann, sitze ich mal wieder an meinem Lieblingsplatz. Meinem Schreibtisch mit dem PC. – Infos lesen, was in der Welt noch so los ist. Und das kann ich, weil ich in einem freien demokratischen Staat lebe.


Wenn ich mir aber die politische Entwicklung, auch bei uns in Deutschland anschaue, wird mir schlecht. Schon lange gibt es auch bei uns wieder die Nähe zu Leuten, die alte Zeiten wieder einführen wollen. Zumindest ein Teil dieser Gruppen. Wenn ich also jedem Bürger hier in diesem und auch in anderen europäischen Staaten einen guten Rat geben kann. Wählt solche Ewiggestrigen nicht wieder oder es geht Euch in ein paar Jahren noch viel schlechter als heute. Solche Typen ziehen den Krieg an wie die Motten! – Wollt IHR wieder Kriege !!!

Das Grundgehalt bzw. Basisgehalt für Alle: Weitere Artikel weiter unten![Zum Artikel.]

HEUTE: Jetzt habe ich ein Thema! Die Frage: Ist dieser Andreas Lubitz schuld am Tod der vielen Menschen beim damaligen Flugzeugunglück?

Ich sage, er trägt Mitschuld, denn er hat seine Pflicht verletzt. Als Pilot hat er sich trotz seiner Krankheitsprobleme Dienstfähig gemeldet. Die Krankmeldung hat er seiner Dienststelle verweigert. Schon das ist ein eklatanter Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften. Was nun wirklich damals im Cockpit passierte habe ich auch nur aus den vielen Berichten in den Medien erfahren.
Aber warum befand sich so ein offensichtlich kranker Pilot überhaupt in der Lage ein Flugzeug zu führen. – Ich bin / war Eisenbahner auf einem Stellwerk der damaligen Deutschen Bundesbahn. Ich befand mich im Dienst also auf einem sicherheitsrelevanten Posten der DB. Auch Lokführer und Bedienstete, die auf und im Gleis arbeiten in diesen Sicherheitsbereichen. Alle diese Dienstposten gehören zum Betriebsdienst, also allen Bereichen in denen Sicherheit an erster Stelle steht. (Ganz einfach erklärt: Alles was mit dem Fahrbetrieb zu tun hat ist Betriebsdienst, alles was mit dem Geschäftsbereich zu tun hat, gehört zum Verkehrsdienst.) Wer also wie ich damals noch eine Gesamtlaufbahn abgeschlossen hatte kann da noch ohne große Probleme in den Verkehrsdienst wechseln, was ich nach meinem damaligen Problem auch konnte. Jeder Mitarbeiter, der im Betriebsdienst beschäftigt ist, wird ständig durch einen Bahnarzt kontrolliert und zwar durch eine Diagnose, der er vom jeweiligen Hausarzt des Mitarbeiters „verschlossen in einem Umschlag“ erhält. (Geht man zum Hausarzt / Facharzt, bekommt man mit der offenen Krankmeldung auch immer noch diesen verschlossenen Umschlag für den Bahnarzt ausgehändigt. Nur du und diese beiden Ärzte kennen die wahre Diagnose. Logischerweise befindet sich der Umschlag für den Amtsarzt im verschlossenen Umschlag zusammen mit der Krankmeldung in einem gemeinsamen Umschlag, den der Betreffende bei seiner Dienststelle abzugeben hat. Dort wird der innere Umschlag entnommen und direkt mit der Dienstpost zum Bahnarzt geschickt. Da kann niemand tricksen! Der Bahnarzt erfährt auf jeden Fall was mit einem los ist. Und ich wüsste nicht, wie man so ein System umgehen könnte. Schummelt ist da wohl aussichtslos. Eben nicht krankmelden, nicht zum Arzt laufen? Spätestens bei der nächsten Regeluntersuchung beim Amtsarzt/Bahnarzt ist’s vorbei, da wird alles raus kommen. Stellt dieser eine Beeinträchtigung der Dienstfähigkeit fest, muss er entscheiden ob der jeweilige Mitarbeiter notfalls aus dem Bereich Betriebsdienst entfernt wird. Heute würde das bedeuten, das der betreffende Mitarbeiter seinen Job bei der Bahn AG wohl ganz los ist, wenn er absolut Dienstunfähig diagnostiziert wurde. Beamtete Mitarbeiter würden wohl anderweitig Nachteile haben. Alkoholkrankheit, Drogenkonsum, Tablettenmissbrauch, geistige Beeinträchtigung, alles ist Grund genug den Mitarbeiter von seinem sicherheitsrelevanten Posten zu entfernen.

Damals hatte ich große Probleme mit dem Alkohol. Aber erst die Warnung vom Bahnarzt schreckte mich auf: Herr Netz, ihre Leberwerte sind sehr hoch. Und gleich danach die Frage oder Feststellung, eventuell konsumieren sie außerhalb ihres Dienstes ein wenig zu viel Alkohol, sie wissen ja, null Promille im Dienst! Halten sie sich daran, sonst bleibt mir nichts anderes über als sie von diesem Dienst zu entfernen. – Das war damals echt deutlich. Aber geholfen hat es nichts. Ein paar Wochen später trank ich auf meiner letzten Nachtschicht auf dem Stellwerk eine ganze Flasche Wein. Ich hatte nur Glück, das der Kollege, der mich am anderen Morgen ablöste eine starke Erkältung hatte. Trotzdem hatte ich das Gefühl, das er etwas gemerkt hatte, denn er guckte mich so komisch an. Bloß nicht so weit den Mund aufmachen und beim Tschüß nicht so pusten dachte ich noch. Dann war ich schon auf dem Weg zu meiner S-Bahn, die ich ja selbst in den Bahnhof hatte einfahren lassen. – Natürlich habe ich mir im Zug selbst gesagt, dass ich echte Scheiße gebaut hatte. Ich wusste aber auch, das ich aus der Nummer nicht mehr alleine herauskommen würde. Mir wurde ganz klar bewusst, das ich jederzeit ab jetzt Schuld am Tod von vielen Menschen sein könnte, wenn ich so etwas nochmal mache.
Zu Hause überlegte ich hin und her was ich tun könnte. Kollegen um Hilfe bitten, nein, das war keine Lösung. Ich musste etwas tun, bevor die Sache ganz außer Kontrolle kam. – Im Endeffekt suchte ich mir im Telefonbuch die Nummer des Bundesbahn eigenen Sozialdienstes heraus und rief dort an. Und man half auch sofort. Ich bekam aber auch sofort einige Anweisungen, was ich nun zu tun hatte und was dann folgen würde. Irgendwie war ich hinterher auch erleichtert. Natürlich kam auch das Gefühl auf, das ich mich in direkter Weise selbst ausgeliefert hatte. Leute, das war kein gutes Gefühl. Niemand anderes außer der Dame vom sozialen Dienst, meinem Hausarzt und natürlich dem Bahnbetriebsarzt wusste, von meinem echten Problem. Ich aber wurde sofort und für das nächste viertel Jahr, bis zu meinem Antritt für eine Therapie in Bad Hersfeld ganz krankgeschrieben. Nach vier Monaten hatte ich diese Therapie um ganz sicher zu gehen auf eigene Kosten nochmal für vier Monate verlängert. Normal sind es eben nur die vier Monate. So war ich in Bad Hersfeld ganze 8 Monate lang in der Therapie und kam absolut trocken wieder zurück. – Wer aber jetzt glaubt das man danach geheilt ist, der irrt gewaltig, man bleibt sein ganzes Leben lang ein Alkoholiker. Die Krankheit endet erst mit dem eigenen Tod! Jederzeit, auch noch mit 90 oder vielleicht auch hundert Jahren kann man rückfällig werden. Der Schalter da oben im Kopf steht immer auf Bereitschaft! Mit der erlangten Trockenheit beginnt also erst der echte Kampf gegenn den eigenen Schweinhund, man darf einfach nicht nachlässig werden und wenn man sich noch so sicher fühlt. Ich selber habe einige Zeit später in eigener Sache erlebt wie schnell es gehen kann und man ist wieder dort, wo man einst angefangen hatte.

Aber weiter, die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Auf meinen Stellwerkposten konnte ich vorerst nicht zurück, weil das der Bahnarzt nicht wollte und ich wollte es auch nicht mehr. Meinen weiteren Weg ging ich im Verkehrsdienst bei der Bahn. Zuerst bei der Güterabfertigung Velbert. Und dann bekam ich eine Chance vom damaligen Chef der großen Güterabfertigung am Essener HBF. (Heute existiert sie nicht mehr) Bis mich meine Knochenkrankheit von der ich überhaupt nichts ahnte, damals völlig aus der Bahn warf und ich in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurde. (Die Knochenkrankheit begann schon kurz nach meiner Geburt) Das war das endgültige Aus bei der Bahn und für mich begann eine ganz schlimme Zeit. Alles hatte ich verloren. Irgendwann nach anderthalb Jahren baute ich dann den gefürchteten klassischen Rückfall vor dem unser alter Cheftherapeut immer gewarnt hatte. Denn, das sagte er immer, den macht jeder Alkoholiker in der Regel mindestens einmal, oft mehrere Male und manche kommen da gar nicht mehr raus. Bis vor zehn Jahren, da habe ich zu mir gesagt: Entweder gehst du mit den Knochen oder einer Zirrhose kaputt oder du hörst jetzt auf zu saufen! – Nun ich habe alles was ich hatte auf diese Karte gesetzt und gewonnen. – Trotzdem habe auch ich heute eine Zirrhose bekommen, komischerweise lange nach meiner Trockenheit. War wohl eine Zeitbombe! Deshalb muss ich jetzt mein ganzes Leben lang Medikamente schlucken aber ich habe ein neues Leben und mir geht’s wieder relativ gut. Auch seelisch bin ich heute weitgehend ausgeglichen.
Warum habe ich das jetzt so geschrieben, wo es doch um diesen Piloten ging und ob der Mann Schuld am Tod der Menschen trägt. Ja, trägt er. Jeder der einen solchen Job macht, hat die Pflicht sich notfalls selbst anzuzeigen, wenn er ein Gewissen hat. So sehe ich das. Auch wenn ich vor den Konsequenzen Angst hatte, ich hab’s getan und das war damals das Beste was ich tun konnte. Als ich Stellwerksbeamter wurde, wusste ich wofür ich mich verpflichtet hatte. – Denn immer wenn ich meinen Dienst antrat, übernahm ich die Verantwortung für viele Menschen, die täglich in den Zügen unterwegs waren, für ich die Weichen und Signale gestellt habe. Ein einziger Fehler kann da auch durchaus zur Katastrophe führen. Ein jüngstes Beispiel hatten wir gerade erst.

Ich sage deshalb auch, das die Fluggesellschaften eventuell da in der Sache der Befähigung ihres Flugpersonals in der Kontrolle ein ziemliches Problem haben. Wenn so einfach nicht flugtüchtiges Personal auf einen Flieger gelangen kann. Wie einfach man eine solche Kontrolle (Amtsarzt, Sicherheitsarzt) machen kann, beweist die Bahn schon seit Urzeiten. Bei der Bahn reicht eben schon ein zu hoher Leberwert, um einen Verdacht zu haben und den Mann danach regelmäßig einzubestellen. Ändert sich nichts, kann der Bahnarzt den betreffenden Mann / Frau aus dem Verkehr ziehen. Und dann natürlich auch Hilfe anbieten. Ich bin eben selbst drauf gekommen. – Ich habe damals so gehandelt und ich würde auch heute noch genauso handeln. Das ist der Unterschied zwischen diesem Piloten und mir.

Und ich frage mich, was der Vater dieses Mannes da jetzt beweisen will. Jeder der so einen Job macht, hat alle Verantwortung auch zu tragen. Macht er einen Fehler, ist er dran. Bei uns bei der Bahn sagt man da einfach, das mit einem Bein unter Umständen immer im Gefängnis steht, wenn es hart auf hart kommt und die Dir auch nur die kleinste Nachlässigkeit nachweisen. – So ist das Leben!

So das war’s für heute.



Einer meiner Lieblings Sprüche:

Es gibt einen Spruch und ich glaube der kommt aus China: „Wenn Du hörst, das sich ein Berg bewegt hat, so glaube es. Hörst Du aber, das ein Mensch seinen Charakter geändert hat, so glaube es nicht!


Über Trump:

Ich glaube nicht, das Trump sich noch lange als Präsident Amerikas halten wird.
Warum, ganz einfach, er hat Amerika schon jetzt soviel Schaden zugefügt, das reicht mindestens für die nächsten 20 Jahre. Weiterlesen: KLICK!





 



Verschobene Beiträge:

Verschobene Beiträge:

HEUTE: Anscheinend haben noch nicht alle Leute kapiert, was ein Grund/Basisgehalt überhaupt bedeutet und wie es zu funktionieren hat!

So zum Beispiel ein Bekannter von mir, dem es durchaus viel besser geht als den meisten Leuten. Der, das muss ich dazuschreiben, vor Jahren eine etwas größere Summe von seinem verstorbenen Erzeuger geerbt hatte. Ich habe IHN nach längerer Zeit mal wieder in der Stadt getroffen, die Leute wohnten damals auch an meinem alten Wohnort und besaßen damals schon einen mittelständischen Betrieb in der Elektrobranche. Der Bekannte und ich besuchten beide damals die gleiche Schule. Er konnte später dann auf eine höhere Ebene wechseln. War eigentlich klar, der bekam ja auch noch zusätzlich viel privaten Unterricht. – Etwas, was für uns Normalsterbliche so einfach nicht drinnen war. Schon alleine da liegt der Unterschied zwischen Normalbürger und der oberen Mittelschicht, Oberschicht. – Gut, das ist meine Meinung und die braucht auch nicht mit der Meinung anderer Leute übereinstimmen. – Ich sehe das eben so!

Zurück zum kurzen Gespräch mit meinem alten Bekannten. Es ging darin um meinen Beitrag hier auf dem Blog, der sich auf das Grundgehalt, bzw. Basisgehalt bezieht. Der Kerl hat nach so langer Zeit noch von meiner Blog-Seite gewusst. Erstaunlich, sehr erstaunlich. Nun gut. Aber geändert hat er sich trotzdem nicht. Er war immer schon jemand, der das Gefühl aufkommen lässt, das er einen von oben herab betrachtet. „Nicht war Klaus!, ich habe Dir ja gesagt, ich schreibe das auch so!“ – Ich weiß, das ist Dir vollkommen schnuppe. – Wie hier schon steht, es ging um das Basisgehalt. Du meintest das die 2000 Euro Brutto viel zu hoch angesetzt sind und die 1500 Euro Netto dann also auch viel zu hoch seien.
Mitnichten! Ein Grundgehalt/Basisgehalt hat doch nur dann einen Sinn, wenn der einzelne Empfänger damit alle aufkommende Kosten eines bescheidenen Lebens bezahlen kann und trotzdem auch in bescheidener Weise die gleichen Möglichkeiten eines ganz normalen Lebens genießen kann. (Gleichheitsgrundsatz, wir hatten, auch das hatte ich damals geschrieben direkt an diesen Grundlagen im Grundgesetz orientiert!
Das gilt für die 500 Euro Abgabe eines jeden Empfängers eines Grundgehaltes, so wie auch für andere Dinge des täglichen Lebens, bis hin zu einer bescheidenen privaten Vorsorge im Sparbereich. Wichtig bei einem Grundgehalt/ Basisgehalt bleibt aber man damit dem Menschen die Angst vor dem Absturz nimmt und er sich voll und ganz auf seine eigenen Fähigkeiten konzentrieren kann, um dann für einen Beruf zusätzlich zum Grundgehalt in Ruhe vorbereiten zu können. Wer glaubt, das im die von uns ausgerechneten 1500 Euro, die ja nun wirklich großzügig sind, reichen, gut, der geht dann eben nicht noch zusätzlich arbeiten.
Und unser Dreisäulenprogramm sorgt dafür, das dieses Grundgehalt in der Zukunft auch noch weiter steigen kann. Alle zahlen dafür ein und alle gewinnen deshalb auch dazu.

Anderes Thema: Orbans neue Provokation gegenüber Flüchtlingen, gegenüber der EU. Für mich hätte Ungarn jetzt die Arschkarte zu bekommen.

Jetzt muss ich dazu mal etwas schreiben, denn die EU ist nicht irgend Etwas. Sie sollte vor allem ein Garant für Frieden und Freiheit aller europäischer Völker sein.
Was der Herr Orban und seine Regierung da jetzt machen wollen (Mit Stacheldraht „gesicherte“ Containerlager) geht gar nicht. Das verstößt gleich gegen mehrere Regeln der Menschenrechtscharta und damit auch gegen die EU – Regellungen, die eigentlich eine Kopie der Menschenrechtscharta sind, nur das sie hier und da noch erweitert wurde, damit die EU funktionieren kann. Theroretisch (Hm, ist das richtig so geschrieben, google sagt ja.), praktisch funktioniert fast gar nichts außer die Bezahlung der Leute, die für den Haufen dort in Brüssel arbeiten, oder eben so tun als ob. OK, das ist das Eine aber das Andere muss jetzt geregelt werden. Es muss nun nun ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen, was in Ungarn aber auch in anderen Ländern der EU in Sachen Flüchtlinge passiert. Die letzte Chance für den EU-Rat. Sonst könnte er im nächsten Jahr Geschichte sein. Aber das ist ja das eigentliche Problem, jeder will wieder sein eigenes Süppchen kochen. Wenn ich dort der Boss wäre hätten die alle zu parieren oder ich würde kurzerhand diesen Kindergarten endlich auflösen.

Das Problem ist, das immer Jeder alles will, aber nicht bereit ist, mehr zu geben oder tun als die Anderen.

Ein weiterer Beitrag für ein „Basisgehalt“ für Alle im Blog-Teil: Warum ein Basisgehalt für Alle die Zukunft ist!


Ein „Grundgehalt“ für alle ab dem 18. Lebensjahr!

Ich habe diesen Beitrag von mir nochmal etwas aufgearbeitet. Er bleibt vorläufig auch an dieser Stelle bestehen, weil ich das Thema für Eines halte, das uns ab jetzt noch lange Beschäftigen wird, wenn sich nicht bald etwas ändert. Es gibt eigentlich keine sichere Rente mehr. Und manche „Renten“ verdienen das Wort Rente schon lange nicht mehr. Dabei haben die Menschen ein Recht darauf, das es ihnen eigentlich gut gehen soll, geht man nach dem Eid den jeder unserer Volksvertreter vor seinem Dienst am Volk leisten muss.

Wie war das noch mal: Zum Wohl des ganzen Volkes… . Schöne Worte!

Doch langsam fragen sich immer mehr Bürger, wer ist damit überhaupt noch gemeint!

Schon immer war es so, das im Grunde genommen die Mittelschicht (Alle, Mittel- und Geringverdiener) durch ihre Arbeitsleistung und der daraus berechneten Steuern, Abgaben und ihrem Konsum den größten Teil der Kosten des Staates (Der gesamten Gemeinschaft) erwirtschaften musste. Darin auch erhalten, die Kosten der Unterschichten und aller übrigen Kosten, die so in einem Staat anfallen. Außerdem finanziert die Mittelschicht natürlich auch noch den Profit der Oberschicht. Wenn man es so sieht, wie es nun mal ist!
Wer etwas anderes behauptet, der lügt einfach nur.

Denn genau dieses Verteilungssystem funktioniert so wie es gesteuert wird, schon seit vielen Jahrhunderten. Ein Teil ruht sich auf dem Erfolg, den die anderen, die wirklich was dafür getan haben aus. Das alte System hat aber auch schon immer auch eine Unterschicht erzeugt, viele die in die Unterschicht abgerutscht sind, können noch nicht einmal selbst etwas dafür! Einige sind dort hineingeboren worden und werden nie die Chance bekommen, jemals wenigstens in die auch nicht mehr gesunde Mittelschicht aufzusteigen. Andere sind durch Entscheidungen (Zockerrei) in der Oberschicht oder durch die Unfähigkeit diverser politischer Entscheidungen zu Gunsten eines immer größer werdenden kapitalistischen Denkens in die Unterschicht abgestürzt.

Wer dem reinen Kapitalismus Tür und Tor öffnet, braucht sich dann nicht mehr wundern, wenn die soziale Komponente in der Gesellschaft vor die Hunde geht und die Kosten dafür explodieren. Es ist ein ziemlich logisches Gesetz, das System ist durch diverse Gesetze und andere Regellungen so angelegt, das der größte Teil des gemeinsamen Profit immer nach oben läuft. – Eigentlich müsste man jetzt erwarten können, da es sich ja um ein gerechtes System handeln soll, das auch ein großer Teil des verdienten Profits den Weg wieder nach ganz unten laufen wird. Aber weit gefehlt. Denn der Profit, den eigentlich die Mittelschicht mit ihrer Arbeit erwirtschaftet hatte, der bleibt in den oberen Gefilden und wird in der Regel auch dort nur verteilt! Für die wirklich arbeitende Masse bleibt davon fast nichts mehr übrig. Macht man sich mal die Mühe und ließt sich mal zwischen den Zeilen durch die Geschichtsbücher, wird man feststellen, das sich in den vielen Jahrhunderten quasi nie etwas an diesem System verändert hat.

Und genau deshalb muss man einen Teil des ehrlich verdienten Profits direkt auch von allen Beteiligten wieder dazu benutzen, das auch alle an der Arbeit verdienen. Egal, ob sie erst weiter zur Schule gehen wollen um sich nach IHREN Wünschen zu qualifizieren. Oder ob sie trotz eines Grundgehaltes gerne noch einen Job nach ihrer Wahl ausüben wollen. Oder auch dann, wenn sie nicht mehr arbeiten können, zum Beispiel weil sie krankheitsbedingt nicht arbeiten können. Ein ausreichendes Grundgehalt gibt die Sicherheit, die heute viele nicht mehr haben. Man verhindert Elend und Obdachlosigkeit. Da unser Staat sowieso jedem bei uns lebenden Menschen das Nötige zum Leben geben muss, kann man auch gleich ein Grundgehalt zahlen.

Ein Grundgehalt kann nur dann funktionieren und dann seinen Zweck erfüllen, wenn es von der gesamten Gemeinschaft heraus finanziert wird. Denn dann nehmen auch wirklich ALLE Bürger am erarbeiteten Erfolg der Gesamtgemeinschaft teil. Egal aus welcher Schicht sie stammen, oder um welchen zugehörigen Teilbereich eines Staates (Wirtschaft, Finanzwesen, Staatsverwaltung.) es sich handelt. Und genau dies kann man dann wirklich eine möglichst gerechte Verteilung nennen. Und mal ehrlich: Die Reichen werden danach auch noch reich bleiben. Der Staat wird viel besser funktionieren. Aber das Wichtigste dabei, das Volk nimmt insgesamt am Erfolg aller teil. Selbst wenn es dann einige Wenige geben wird, die nicht arbeiten. Denn sie steuern trotzdem ihren bescheidenen Teil bei, sie konsumieren und bezahlen dafür! (Mehrwertsteuer)

Wir müssen nur alle mal unseren eigenen Egoismus ablegen. – Die allzu oft von uns geforderte Freiheit des einzelnen bezieht auch eine Ablehnung aus persönlichen Gründen mit ein.
Ich glaube aber, das die meisten Leute weiter arbeiten werden, dann aber in Berufen, die ihnen liegen und nicht in Berufen, die sie eigentlich hassen. Auch in der Wirtschaft wird man dann umdenken müssen. Ich glaube, das die massenhaften Billiglöhne mit kaum zuzumutenden Arbeitsverhältnissen ganz schnell wieder verschwunden sein werden. Fortan werden eher die Unternehmen, auch die Konzerne, um neue Mitarbeiter buhlen müssen, sonst bekommen sie nämlich nicht mehr genug gutes Personal zusammen.

  1. Und wie wird nun das Grundgehalt wirklich finanziert? Aus genau drei Teilen. Es bekommt ja in unserem Rechenbeispiel jeder deutsche Bürger ein Bruttogehalt von 2000 Euro. Und davon behält die Finanzverwaltung direkt 500 Euro von jedem Empfänger direkt ein. – Das ist das erste Drittel!

 

  1. Das zweite Drittel wird aus einem Teil der Steuer derer eingezahlt, die trotz des Grundgehaltes weiter oder wieder arbeiten gehen. Das ist das zweite Drittel!

 

  1. Das dritte Drittel besteht aus einem prozentualen Teil der nun viel höheren Mehrwertsteuereinnahmen. Die ja daraus resultieren, das quasi jeder Bürger viel mehr konsumieren kann und auch wird. Und was ganz wichtig ist: Jeweils einer Abgabe nach der Steuer von Wirtschaft und der Finanzwirtschaft. Das bedeutet, das alle Menschen auch einen guten Teil vom Gewinn der ganzen Gemeinschaft abbekommen und nicht nur die Oberschichten. Das bedeutet, das der Gewinn für die Oberschicht nur etwas weniger wird, sie aber auch nicht gleich abstürzen lässt. Nochmal, die Finanzierung der Bürger wird in der Zukunft nicht mehr aus der Arbeit des Einzelnen bezahlt, sondern aus dem Gewinn der Arbeit aller! Das ist das dritte Drittel!

Zu meinem Beitrag, wie könnte ein Grundgehalt finanziert Werden: Das Dreisäulenprogramm

(Laut Bundesfinanzministerium kamen an Mehrwertsteuer im Jahr 2015 insgesamt locker 178.890.540 Euro ohne ein vorhandenes Grundgehalt zusammen. Mit einem Grundgehalt bräuchte man das nur mal zwei nehmen, dann hätte man ungefähr raus, was dann der Staat alleine durch den Umsatz der Menschen verdienen würde, die nun alle zum niederen Mittelstand gehören würden). Weil alle Bürger plötzlich fast ganz normal Wirtschaften können und es ein Art zweites noch viel größeres Wirtschaftswunder geben würde. Man stelle sich vor, wie sich das auswirkt, wenn alle Deutschen auf einmal genug Geld für ein fast normales Leben ausgeben könnten. Ohne staatliche Aufstockung, ohne zur Tafel gehen zu müssen, denn für viele Menschen, aber vor allem auch für Frauen oder Alleinerziehende wird immer mehr zur Notwendigkeit. – Die Politiker sehen das, was tun sie: Nichts! Sie weisen die Schuld weit von sich, dabei sind sie es, die dieses miese System immer noch mehr befeuern. Da fragt man sich ernsthaft, warum fangen die Politiker nicht wenigstens mal damit an, darüber zu diskutieren, wie man dieses neue bessere System installieren könnte. Was unbedingt dazu gehört ist natürlich eine ganz andere effektivere Bürgerverwaltung.

Und das ist ein weiterer Punkt, den ich hier ansprechen möchte. Warum zum Kuckuck leistet sich unsere Regierung noch eine Verwaltung aus dem 1900 Jahrhundert, wo wir uns doch angeblich im Computerzeitalter befinden. Und man sogar von der Wirtschaft 4.0 spricht. Soll ich mal lachen? 4.0 Ihr da oben spinnt doch. Sorgt erst mal dafür, das Ihr als Regierung wirklich echte Fachleute für die IT-Sicherheit fest einstellt. Und vor allem bezahlt sie nicht nach irgendwelchen höheren Beamtentarifen, sonst hauen die nämlich sofort wieder ab in die freie Wirtschaft. Also, eine Regierung nach neuesten Sicherheitsstandart muss solche Leute direkt vor Ort haben. Und die deutsche Regierung ganz bestimmt. Wir sind hier in Europa inzwischen das wichtigste Land.

Was dann noch zu tun ist, was in der Zukunft fast schon unerlässlich ist. Eine zentrale Erfassung aller in Deutschland lebenden Bürger, einschließlich einer extra Datenbank für Übersiedler, für Zuwanderer, für Flüchtlinge und für Asylanten mit, bzw. ohne Anerkennung. Weiter eine Datenbank in der wirklich auch noch das kleinste Wirtschaftsunternehmen mit allen Daten registriert werden kann. – Beide Datenbanken sind natürlich miteinander verknüpft, so das jederzeit der Status eines Bürgers geprüft werden kann. Jedes Unternehmen, jeder Unternehmer ist dann verpflichtet An- und Abmeldungen von Personal sofort an die Datenbank zu melden.

Auch eine zentrale Pflichtkrankenversicherung für alle Bürger muss eingerichtet werden, deren Datenbanken ebenfalls mit den anderen beiden Datenbanken verknüpft sind. Das ist wichtig, um jederzeit nachzuprüfen ob jemand besondere Leistungen benötigt. Außerdem kann so auch gleich die Pharmaindustrie im Auge behalten werden. Mir geht es nicht um das hinterher spitzeln der Bürger, nein, es geht um die heute überall vorhandene Korruption in dieser Wirtschaftsbranche.

Für die, die jetzt gleich wieder jammern das der Datenschutz ja durch eine solch massive Überwachung gefährdet wird: Ihr seit Idioten und Panikmacher oder ihr habt selbst etwas zu verbergen! Erstens, diese Entwicklung, das wisst ihr ganz genau kann gar nicht mehr aufgehalten werden, weil die Wirtschaft schon längst die Datenschutzfanatiker ausgehebelt hat. Das gemeine Volk, besonders aber die jungen Leute scheren sich einen Dreck darum, ob ihre Geräte nach Hause telefonieren oder nicht. Vielen ist es einfach egal was alles bei irgendwelchen Firmen über ihre Gewohnheiten landet. Sie wollen einfach nur die neue Technik nutzen. Auch ich könnte hier die verschiedensten Cookies schreiben und mit der Seite zum Betrachter schicken, um vielleicht soviel wie möglich über ihn herauszukriegen. Aber warum sollte ich das tun? Für manche Firmen aber sind solche Metadaten fast so wertvoll wie Gold, sie können sie verkaufen und andere Firmen oder auch Kriminelle könnten mit den Metadaten durchaus viel Unheil anstellen. – Aber wie sieht das mit den Datenbanken aus, von denen ich oben geschrieben hatte. Ich halte diese Datenbanken für uns alle und für unsere Sicherheit sehr wichtig. Alle Datenbanken befinden sich an zentralen Orten, können so natürlich hoch abgesichert werden. Außer den Behörden hat eigentlich nur noch der Bürger selbst eine Zugriffsmöglichkeit oder kann diese bei Bedarf erteilen. Andere Personen oder zivile Personen wird der Zugriff verweigert. – Wie sieht das Ganze heute mit unseren Daten aus: Die haben heute unter Umständen gleich mehrere Behörden verteilt auf die ganze Stadt. Und alle diese Behörden haben natürlich auch seit drei Jahren das Recht diese Personendaten sogar zu veräußern, wenn man keinen Einspruch dagegen geleistet hat. Wer aber daran schon.





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  • Infotelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: 0221 / 89 20 31 Internet: www.kenn-dein-limit.de


  • Rund um die Uhr-Telefonseelsorge, anonym und kostenlos: 0800 / 111 01 11 0800 / 111 02 22 Internet: www.telefonseelsorge.de

Es gibt bestimmt noch mehr solcher Hilfe-Telefone!